Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung wurde von zahlreichen Ehrengästen begleitet, zu diesen zählten:
Herrn Hartwig Fischer, Präsident des Deutschen Jagdverbands
Frau Jutta Niemann, Mitglied des Landtags Baden-Württemberg
Herrn Udo Stein, Mitglied des Landtags Baden-Württemberg
Herrn Werner Dörr, Bürgermeister der Gemeinde Michelbach / Bilz
Herrn Martin Bürner, Geschäftsführer Landesjagdverband
Herrn Manfred Ulzhöfer, Vertreter des Kreisjägermeisters Robert Volpp
Herrn Werner Kochendörfer, Oberamtsrat, Untere Jagdbehörde Schwäbisch Hall
Herrn Hubert Kiesel, Ehrenkreisjägermeister
Herrn Klaus Schied, Ehrenmitglied
Nach der Totenehrung und den Grußworten hielt unser DJV Präsident Hartwig Fischer eine mitreißende Rede an die Mitglieder unseres Vereines.
Der Präsident bedankte sich für die Einladung und begrüßt alle Anwesenden. Ihm ist es ein Anliegen , die Jägervereinigungen in Deutschland auch persönlich kennenzulernen und warb aktiv für die Arbeit des Dachverbandes, welche direkte Auswirkungen auf uns alle hat.
Hier trug er verschiedene Beispiele der konkreten Themen des abgelaufenen Jagdjahres vor. Die gestiegenen Mitgliedsbeiträge werden zukünftig vor Allem für eine bessere juristische Unterstützung in Rechtsfragen genützt. Sei es maßvoll auf das geplante Waffengesetz einzuwirken oder die Jäger in ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Gerade in der Öffentlichkeitsarbeit und der Imagepflege forderte er uns Jäger dazu auf, über soziale Netzwerke für sich und unsere Passion zu werben. Der Dreiklang Tierschutz, Artenschutz und Naturschutz sollen den Menschen einfallen wenn Sie an die Jagd und den Jäger denken.
Sein Fazit: Wir müssen unsere Anstrengungen zukünftig weiter steigern um in der Öffentlichkeit weiter für unser ökologisches Handeln zu werben und Verständnis zu wecken.
Die Streckenenwicklung im Landkreis war im Vergleich zum Vorjahr rückläufig.
- Fuchsstrecke 2016: 1026; rückläufig (-123)
- Vorjahr: 1149 Rehwildstrecke 2016: 3596; rückläufig (-375) Vorjahr: 3971
- Schwarzwildstrecke 2016: 1016; rückläufig (–535) Vorjahr: 1551
Dies ist jedoch nicht den geminderten Anstrengungen der Jäger geschuldet, sondern spiegelt vor Allem das starke Mastjahr in den Wäldern wieder. Sauen und Rehwild konnte nur schwer an den sonst üblichen Kirrungsplätzen angetroffen werden. Generell ist der Abschuss im Zehnjahresvergleich jedoch noch immer auf einem sehr hohen Niveau. Für das Jagdjahr 2017/2018 wird von allen Hegeringen ein starkes Sauenjahr erwartet - mit entsprechenden Schäden in Wald und Flur.
Im Rahmen der Hauptversammlung wurden nochmals alle Jäger sensibilisiert das Tierfundkataster aktiv mit Inhalten zu befüllen. Konkrete Anregungen, Gründe und Anleitungen sind hier zu finden: KLICK MICH!
Alles in Allem war es eine sehr gelungene Veranstaltung und wir bedanken uns bei den Mitgliedern des Hegering I für die erstklassige jagdliche Deko in der Halle und der Organisation der Veranstaltung!
