Wilderei und Tierquälei im Landkreis Schwäbisch Hall!

Jagdpächter erlöst beschossenes Kitz.

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Jagdpächter erlöst Bockkitz! Im Landkreis Schwäbisch Hall, nahe Obersontheim, hat ein Jagdpächter unserer Jägervereinigung Anfang Oktober ein Bockkitz von einem im Träger steckendem Armbrustbolzen erlöst.

 

Der Pächter sprach auf einem Ansitz das Kitz regulär an und stellte dabei einen auf die Distanz zuerst nicht näher zu definierenden Gegenstand am Träger fest. Augenscheinlich nicht oder nur leicht beeinträchtig erfolgte beim wiederholten Ansprechen des Stückes die Feststellung das es sich nur um einen Fremdkörper handeln kann.

 

Der Jagdpächter erlöste das Stück daraufhin mit einem geziehlten Schuss. Bei der Inbesitznahme wurde der Gegenstand als im Träger sitzender Armbrustbolzen identifiziert. Der Bolzen verletzte weder Schlund noch Luftröhre, steckte aber Fest im Wildkörper.

 

Beim örtlichen Polizeiposten wurde der Fall sofort zur Anzeige gebracht, der Bolzen wurde daraufhin als Beweismittel sichergestellt.

 

 

Ja, wir Jäger erlegen Wildtiere aus unterschiedlichsten Gründen. Prädatorenreduzierung, Wildschadensreduzierung, Nahrungsmittelproduktion, Bestandsregulierung,Tierschutz, und und und.Aber im Gegensatz zu Wilderern haben wir die nötige Fachkenntnis, rechtliche Legitimation, Ausrüstung und nicht zuletzt die Ehre des Waidmannes. Letztere verpflichtet uns Wild mit so wenig Schmerzen und so schnell wie möglich zu erlegen.

 

Nach erfolgtem Schuss auf ein Stück Wild überprüfen wir den Anschuss, suchen das Stück auf und tun alles in unser Macht stehende das Wildtier schnellstmöglichst zu erlösen sollte es nicht tödlich getroffen worden sein!

 

Dem hier gezeigten Bockkitz konnte keine professionelle Nachsuche angediehen werden. Aus unserer Sicht handelt es sich in dem hier vorliegendem Fall um Wilderei und Tierquälerei. Wir verurteilen dieses Verhalten auf das Schärfste!

Wir bitten daher alle Naturfreunde und Jäger im Landkreis Schwäbisch Hall zukünftig aufmerksam zu sein, um weiteres Leiden verhindern zu können.Auch bitten wir darum diese Informationen weiter zu Teilen und damit eine breitere Masse der Öffentlichkeit zu erreichen.

 

Herzlichen Dank und Waidmannsheil.