Kindergarten Großaltdorf - Mit dem Jäger im Wald!

Im Rahmen der Naturwoche war der Kindergarten Großaltdorf mit dem Jäger im Wald.

Im Wald da ist was los...

Erstellt am 22.06.2015

Im Rahmen der jährlichen Naturwoche des Kindergartens Vellberg-Großaltdorf  hat uns Herr Roland Frank für einen Tag besucht und war mit 34 Kindern und vier Erziehern im Wald unterwegs.

 

Als absoluter Waldexperte hat er lebensgroße Tierattrappen aus Holz mitgebracht. Unsere Aufgabe bestand darin Felle, Klauen, Zähne, Geweihe und vieles mehr dem richtigen Tier zuzuordnen. Bei Fuchs, Eule, Hase, Specht, Reh, Rehkitz, Wildsau, Igel und Dachs war das keine leichte Aufgabe, vor allem, weil sich zwei Dinge eingeschlichen hatten die zu keinem der Holztiere passten.

 

Nun wurden zwei Gruppen gebildet. Mit jeder Gruppe ging Herr Frank in den Wald um uns  zu zeigen wo die Waldtiere ihre Wohnung haben und wie die Wohnung aussieht. Über Stock und Stein ging es bergauf und bergab bis zu einem Fuchsbau der genau unter die Lupe genommen wurde.

 

Der Fuchs war, zum Glück, nicht da und so ging es weiter zu einer großen Buche in der ein Specht eine Höhle gebaut hatte. Da der Baum zu hoch war konnten wir die Spechtwohnung nicht inspizieren, aber Herr Frank wusste auch hier Rat und zeigte uns anhand von zwei aufklappbaren Baumstämmen mit wieviel Mühe ein Specht sich ein Zuhause zimmert und wie gemütlich er es einrichtet. Der Specht macht sich jedes Jahr eine neue Höhle und in seine alte Wohnung ziehen oft andere Tiere ein. Der Rehbock lebt mit seiner Familie in einem von ihm markierten Bereich im Wald.

 

Dieses Revier kennzeichnet er, in dem er die Grenzen auf dem Waldboden mit den Läufen glatt scharrt. Sollte ein anderer Bock versuchen in sein Revier einzudringen, so verteidigt er es mit allen Mitteln und es kommt zu richtigen Kämpfen. Da es in der Nacht geregnet hatte war die Erde feucht, die Kinder fanden Tierspuren und Herr Frank konnte jede Spur, egal ob von Reh oder Wildschwein, Fuchs oder Hase zuordnen.

 

Alle Fragen der Kinder wurden geduldig und kindgerecht beantwortet. Nun warteten noch zwei lebhafte Jagdhunde darauf uns zu zeigen wie gut sie Sachen finden können. Aufs Wort gehorchten Zwack und Ares ihrem Herrn und fanden sogar eine vom Jäger gelegte Wildschweinfährte quer durch den Wald. Vorbei ging es an einem blühenden Wildfruchtbäumchen, das Herr Frank gepflanzt hatte. Die Früchte von Wildkirsche, Wildbirne und Apfel  sind für die Tiere im Wald eine Delikatesse.

 

Wie überrascht waren wir als Herr Frank mit jeder Gruppe als Abschluss noch ein Bäumchen gepflanzt hat. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Roland Frank und freuen uns schon auf unsere nächste Naturwoche. Wir hoffen Herr Frank ist, wie in den Jahren davor, wieder bereit uns viel über den Wald und seine Bewohner zu zeigen und zu erklären.  Mal sehen wie groß unsere Bäumchen bis dahin sind.  

 

 

Kindergarten Großaltdorf

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